Luftwäscher

Luftwäscher

Was genau ist ein Luftwäscher?

In dem Namen Luftwäscher stecken zwei Worte: Luft und Wäscher. Je nach Bauart kann solch ein strombetriebenes Gerät die Raumluft von Allergenen wie Pollen, Staub, Tierhaaren, Vogelfedermilben, Schimmel, Keimen und sogar Viren befreien. Die Luft wird durch Ventilatoren in das Gerät eingebracht und dort sprichwörtlich gewaschen.

Auch Gerüche und Rauch so neutralisiert werden. Waschen setzt aber vor raus, daß es sich um Wasser handelt. Damit ist bei einem klassischen Luftwäscher auch immer ein Wassertank im Spiel.

Einige Geräte im Handel werden zwar etwas irreführend unter Luftwäscher geführt, verfügen aber über keine integrierten Wasserbehälter. Diese Geräte werden in diesem Beitrag daher nicht behandelt. Die wohl bekannteste Marke unter den Luftwäschern ist Venta. Die deutsche Firma Venta war vor dreißig Jahren eine der ersten Hersteller, die sich die Kaltverdunstung zu Nutze machte. Spezielle Filtermatten sind hier nicht notwendig.

Diese sehr simple und doch effektive Methode der Kaltverdunstung sorgt für ein gesundes Raumklima. Die Partikel in der Luft werden im Wasser gebunden und können mit dem Wasser regelmäßig einfach und hygienisch entsorgt werden. Die Folgekosten sind gering und der integrierte Plattenfilter kann gereinigt werden. Aber auch andere Hersteller sind neben Venta bei dem Thema Luftwäscher zu nennen. Beispielsweise Beurer, Air-O-Swiss, Boneco oder Honeywell.

Was gibt es zum Luftwäscher Vita Air von Honeywell zu sagen?

Die meisten der Luftwäscher sind Luftfilter und Luftbefeuchter zugleich. Doch nur bei wenigen Geräten kann man selber entscheiden, ob man nur Befeuchten, nur Reinigen oder Beides zugleich möchte. Der Honeywell HAW501E Vita Air ist solch ein Kombigerät, das nicht viel größer als ein Kaffeeautomat ist und für bis zu 50 m² große Räume geeignet ist. Reinigung und Befeuchtung kann in drei Stufen reguliert werden.

Als positiv beschrieben wird von Kunden, daß man das Wasser durch den herausnehmbaren Tank leicht nachfüllen kann, sowie der eingebaute Hygrometer und der leicht zu reinigende Permanentfilter werden gelobt. Der Wasserbehälter, das Innenrad und alle anderen Wartungsteile können in der Spülmaschine gereinigt werden.

Wer besonders starke Gerüche neutralisieren will kann optional einen Aktivkohlefilter einsetzten. Die Anschaffungskosten für diesen Honeywell Luftwäscher liegen bei guten zweihundert Euro. Der kleine Honeywell HH350E Luftwäscher kostet nur knapp ein Viertel und arbeitet mit UV Technologie und tötet so die Keime im Wasser ab. Er reicht für eine Raumgröße von 45 m², bietet aber keine Trennung zwischen Befeuchten und Reinigen der Luft.

?Was zeichnet einen Luftwäscher von Beurer aus

Der Luftwäsher Beurer LW110 wurde in 2011 mit dem begehrten plus X Award Designpreis ausgezeichnet. Zitat: „Das Luftreinigungsgerät Beurer LW110 reinigt die Luft in Raumgrößen von bis zu 36 Quadratmetern und hält zugleich als Luftbefeuchter die Raumluft automatisch auf dem eingestellten Feuchtigkeitsniveau. Der LW110 reinigt die Luft ohne Filtermatten, Partikel bleiben an den Befeuchtungsscheiben hängen und werden im Wasserbad abgewaschen. Dadurch ist der Betrieb hygienisch einwandfrei. Dank der geringen Lautstärke ist das leicht zu bedienende Gerät auch für Schlafzimmer geeignet.“

Rein optisch erinnert er ein ganz kleines bißchen an die Luftwäscher Modelle von Venta. Quadratisch in der Grundform und mit Schlitzen, allerdings verlaufen die Schlitze nicht oben, sondern nur vorne und hinten. Schick ist auch das blaubeleuchtet LCD Display.

Dieser Luftwäscher wird gelobt weil er besonders geräuscharm ist. Der Lüfter ist zu hören, aber die Befeuchtungsscheiben werden durch Umlenkrollen durch das Wasser geführt. Der Plattenstapel kann auch in der Spülmaschine gereinigt werden.

Und wer einen optisch sehr schicken und zudem leisen Luftwäscher bevorzugt, der kann sich den Air-O-Swiss W490 einmal näher ansehen. Der Hersteller gibt als Lauflautstärke nur 25 dB an. Nicht jeder konnte das bestätigen. Allerdings sollte man bedenken, daß ein Luftwäscher sich immer erst auf das vorhandene Raumklima einspielen muß.