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Raumentfeuchter, Luftentfeuchtung und hohe Luftfeuchtigkeit

Ein zunehmendes Problem in vielen Gebäuden

Die Notwendigkeit zur Luftentfeuchtung aufgrund zu hoher Luftfeuchtigkeit und der Einsatz von Geräten wie einem Raumentfeuchter erweist sich in vielen Gebäuden als ein zunehmendes Problem. Dies gilt nicht nur für Wohngebäude, sondern in besonderer Weise auch für Lager, Museen und geschäftlich genutzte Räumlichkeiten. Der Grund hierfür ist zumeist ein falsches Verhalten bezüglich der Belüftung von Räumen sowie bauliche Unzulänglichkeiten, die eine ordentliche Belüftung von Räumlichkeiten verhindert oder erschwert.

Weitere Faktoren, die zu einer überhöhten Luftfeuchtigkeit führen, liegen in plötzlich auftretenden Ereignissen wie Wassereinbrüchen. Angesichts der Tatsache, daß immer häufiger Gebäude in von Überschwemmungen betroffenen Gebieten beziehungsweise in Regionen mit hohem Grundwasserniveau errichtet werden, überrascht es nicht, daß die damit verbundenen Schwierigkeiten vermehrt auftreten.

Luftentfeuchtung mit einem Raumentfeuchter

In vielen Fällen hilft nur die Luftentfeuchtung mit einem Raumentfeuchter. Typisches Einsatzgebiet sind beispielsweise Fälle, in denen Kellerräume bewohnt werden oder feuchtigkeitsempfindliche Gegenstände wie Bücher, Dokumente und Schallplatten in Kellern aufbewahrt werden. Ist die Luftfeuchtigkeit über ausgedehnte Zeit dort zu hoch, kommt es zu Schäden an diesen Dingen, wenn nicht sogar zu derem völligen unbrauchbar werden.

Angesichts der beträchtlichen Werte, die in diesen Gegenständen liegen können, seien es monetäre oder ideelle, ist deren Zerstörung durch überhöhte Luftfeuchtigkeit äußerst ärgerlich und unbedingt zu vermeiden. Insbesondere wenn man bedenkt, daß der Aufwand, ein Unbrauchbarwerden der eingelagerte Artikel zu verhindern, gar nicht besonders groß sein muß.

Entlüftung zur Luftentfeuchtung

Die einfachste Methode zur Luftentfeuchtung und damit zur Reduzierung des Feuchtigkeitsgehalts der Luft ist es, Türen und Fenster in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen so weit als möglich zu öffnen. Ergänzt werden kann dies durch ein Einschalten der Heizung, wenngleich dies je nach der im Raum eingebauten Heizvorrichtung zum Teil mit nicht unbeträchtlichen Energiekosten verbunden ist. Dies trifft insbesondere auf Elektroheizungen zu.

Ein weiteres Argument gegen diese Art der Reduzierung des Luftfeuchtigkeitsgehalts ist die Tatsache, daß in unseren mitteleuropäischen Breiten oft auch die Außenluft relativ feucht ist und es häufig regnet. Und in vielen Monaten ist diese Methode ohnehin schwer anzuwenden, da sowohl hohe Heizungskosten als auch eine hohe Luftfeuchtigkeit der Außenluft hiergegen sprechen.

Wann einen Raumentfeuchter einsetzen?

Wann empfiehlt es sich, einen Raumentfeuchter einzusetzen? In der Regel vor allem dann, wenn es nicht möglich ist, eine ausreichende Belüftung über die notwendige Zeit sicherzustellen. Um trotzdem eine Absenkung der überhöhten Luftfeuchtigkeit zu erreichen, können technische Geräte in Form eines Entfeuchtungsgeräts die Lösung sein. Ein derartiges Trocknungsgerät erfordert in seinem Betrieb mit Ausnahme der anfallenden Energiekosten keinen hohen Aufwand und ist einfach zu betreiben.

Ein wichtiges Kriterium bei der Beurteilung, wie und ob eine Raumluftentfeuchtung erfolgen soll, ist die Relation zwischen der Temperatur der Raumwände und dem Feuchtigkeitsgehalt der Luft. Kalte Wände tendieren stärker zur Bildung von Kondenswasser als warme Wände, so daß der Luftfeuchtigkeitswert in kühlen Räumen niedriger als in warmen sein sollte. Kondensierung von Wasser ist generell auf kühleren Oberflächen stärker als auf warmen.

Der Kondensationspunkt, sprich die Temperatur, bei der die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit sich in Form von Kondenswasser niederschlägt, sinkt mit der Temperatur der Wand. Gibt es in einem Raum unterschiedlich warme Wände, beispielsweise weil eine oder mehrere Wände Außenwände sind und andere an Nachbarzimmer grenzen, so führt dies zu einem unterschiedlichen Kondensationsverhalten des Wasserdampfes. Dieser setzt sich unter derartigen Bedingungen an der kältesten Wand ab, da dort der Taupunkt, also die Kondensationsschwelle am niedrigsten ist.

Wann ist eine Luftentfeuchtung notwendig und wann sollte ein Raumentfeuchter eingesetzt werden?

Angesichts des vorstehend Gesagten stellt sich die Frage, wann eine Luftentfeuchtung notwendig ist und unter welchen Umständen ein Raumentfeuchter hierzu eingesetzt werden sollte. Hiermit verknüpft ist die allgemeine Frage, welche Luftfeuchtigkeitswerte sich generell in unterschiedlichen Räumlichkeiten empfehlen?

In einem Keller, der als Lagerraum benutzt wird, sollte die Luftfeuchtigkeit bei 55 bis 65 Prozent liegen. Werte die unter oder über diesen Grenzen liegen, sind nicht zu empfehlen. Wenn der obere Wert überschritten wird, droht das Auftreten von Wasserkondensat an den Wänden, in deren Gefolge Schimmel auftreten kann.

Liegt der Wert über 70 oder gar über 75 Prozent, so kondensiert in vielen Kellern Wasserdampf an einer oder mehreren Kellerwänden und bleibt dort je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeitsgehalt dauerhaft. Die Folge eines Wasserbeschlags von Wänden über längere Zeit ist die Ansiedlung von Schimmelsporten mit allen damit verbundenen Folgeschäden, sowohl für Wand und Mauerwerk, als auch für Menschen sind.

Zur empfohlenen Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen

In Räumlichkeiten, die bewohnt werden, sollte sich die Luftfeuchtigkeit im Bereich von 50 bis 55 Prozent bewegen. Liegt diese unter dem Wert von 50 Prozent, empfinden viele Menschen dies als unangenehm und klagen beispielsweise über trockene Augen. Über längere Zeit kann sich aus trockenen Augen auch eine Krankheit entwickeln, das sogenannte Sicca-Syndrom. Die Folge sind Überreizungen der Augen und des Tränenfilms, wodurch sich dauerhaft Augenschmerzen und Augenprobleme ergeben können.

Wenn sich Menschen in Räumen aufhalten, produzieren sie Feuchtigkeit in Form von Wasserdampf. Dies ist zum einen Resultat der Verdunstung von Schweiß, zum anderen aber auch Ergebnis von Tätigkeiten wie Kochen, Duschen, Baden und anderer Aktivitäten. Erstaunlich ist die Menge an Wasser, die dabei anfällt. So entsteht bei einem Vier-Personen-Haushalt im Laufe eines Tages ein Volumen von zehn Litern. Liegt der Feuchtigkeitswert in einem Raum oberhalb von 55 oder sogar von 60 Prozent, so fühlen sich viele Menschen in einem derartigen Raum nicht mehr wohl.

Die Folgen überhöhter Luftfeuchtigkeit in Wohnungen

Vielmehr wird überhöhte Luftfeuchtigkeit in Wohnungen als muffig und bedrückend empfunden und ein leichter Hang zum Schwitzen besteht in derartigen Räumlichkeiten und insbesondere in Wohnungen bei vielen Menschen. Auch nehmen feuchtigkeitsempfindliche Gegenstände in Wohnräumen wie Bücher, Lebensmittel und Bekleidung Schaden, wenn die überhöhte Luftfeuchtigkeit über längere Zeit andauert. Auch für manche Zimmerpflanzen sowie für Haustiere kann ein zu hoher Feuchtigkeitsanteil der Raumluft von Nachteil sein. Ausnahme sind natürlich die Fische im Aquarium.

Neben der Ansiedlung von Schimmelsporen an Wänden und der Ausbildung von Schimmel im Gefolge überhöhter Luftfeuchtigkeit sind auch noch weitere gesundheitsgefährdende und gesundheitsschädliche Faktoren zu bedenken. An erster Stelle sind dies Hausstaubmilben und Staubläuse, die bei hoher Luftfeuchtigkeit besonders gut gedeihen.

Während diese bereits für gesunde Menschen unangenehm sind, erweisen sie sich für Allergiker als enorm nachteilhaft. Und in manchen Fällen mag das Auftreten einer Allergie erst durch den Kontakt mit Staubläusen oder Hausstaubmilben zustandegekommen sein. Generell kann hohe Luftfeuchtigkeit in Räumen allergiefördernd oder allergieauslösend wirken. Hierzu gehört der Kot von Hausstaubmilben und insbesondere Schimmelpilze und deren Sporen.

Vor diesem Hintergrund läßt es sich leicht nachvollziehen, daß alle Experten und auch Mediziner dringend raten, sich nicht in Räumen mit überhöhter Luftfeuchtigkeit über längere Zeit oder dauerhaft aufzuhalten. Zur Beseitigung dieses Umstands empfiehlt sich deshalb dringend die Luftentfeuchtung, zu der gegebenenfalls auch ein Raumentfeuchter eingesetzt werden soll.

Mit Luftentfeuchter Granulat hohe Luftfeuchtigkeit bekämpfen

Eine Alternative zu elektrisch betriebenen Luftentfeuchtungsgeräten

Mit Luftentfeuchter Granulat ist eine Absenkung hoher Luftfeuchtigkeit auf einfache Art möglich. Dabei wird das Granulat, das in Eimern verpackt ist, in speziell für diesen Verwendungszweck erhältliche Behälter gefüllt. Das Granulat entzieht aufgrund seiner spezifischen chemischen Eigenschaften der Luft Feuchtigkeit, wodurch der Wassergehalt der Luft sinkt.

Mit dieser Methode können feuchte Kellerräume, Waschkeller und ähnliches auf einfache Art getrocknet werden. Natürlich ist dabei zu beachten, daß die Leistung eines derartigen Granulats nicht an die elektrisch betriebener Luftentfeuchtungsgeräten heranreicht. Ist der Wassergehalt der Luft aber nicht ausgesprochen hoch, kann Granulat eine gute Alternative zu Raumluftentfeuchtern sein.

Wann und wie Luftentfeuchter Granulat einsetzen?

Der Einsatz von Luftentfeuchter Granulat empfiehlt sich in geschlossenen Räumen, die keine oder nur geringen Luftaustausch mit draußen haben, wie dies auf viele Keller und Kellergewölbe zutrifft. Nachdem das Granulat in spezielle Behälter gefüllt ist, entzieht es der Luft sofort Feuchtigkeit, bis der Wert einer relativen Feuchtigkeit von rund 50 bis 60 Prozent erreicht ist. Von Vorteil ist, daß es keinerlei unangenehmen Geruch absondert und sauber ist.

Derartiges Granulat kann nicht mehr eingesetzt werden. Vielmehr muß es nach einmaligem Gebrauch entsorgt werden. Angesichts des relativ niedrigen Preises ist dies aber nicht als gravierender Nachteil anzusehen, insbesondere im Hinblick auf die im Vergleich dazu erheblich höheren Kosten elektrischer Raumentfeuchter.

Mit einem Raumentfeuchter überhöhte Luftfeuchtigkeit senken

Wichtig zur Vermeidung von Schimmelbildung in Räumlichkeiten

Mit einem Raumentfeuchter läßt sich hohe Luftfeuchtigkeit in Räumen schnell und effizient absenken. Verschiedene Raumarten können eine derartige Maßnahme erforderlich machen. Hierzu gehören beispielsweise Schwimmbäder, Waschküchen, Saunen, aber auch generell feuchte Keller und Kellergewölbe, die nicht oder nur unzureichend belüftet werden.

Dadurch ist ein nur geringer Luftaustausch zwischen Innen und Außen gegeben, wodurch auch Feuchtigkeit nicht nach draußen entweicht. Die Folge ist eine kontinuierlich überhöhte Luftfeuchtigkeit in derartigen Räumlichkeiten, die zur Ausbildung von Schimmel sowie zu weitergehenden Schäden an Wandfarbe und Mauerwerk führen kann.

Raumentfeuchter in Neubauten und nach Renovierungen

Raumentfeuchter finden insbesondere bei fertiggestellten Neubauten und nach dem Abschluß von Renovierungen häufig Verwendung. Neubauten benötigen ohne ein derartiges technisches Hilfsmittel eine nicht unbeträchtliche Zeit, um zu trocknen. So beträgt die Trockenzeit bei Zementen je nach Art und Zusätzen zwischen zwei und zehn Wochen. Naturgemäß stehen derartig lange Trockenzeiten einem schnellen Bezug des Neubaus entgegen, was sich zu einem maßgeblichen Kostenfaktor entwickeln kann.

So verwundert es nicht, daß die Restbaufeuchte mit Hilfe von Luftentfeuchtern schnell reduziert wird, damit eine schnelle Verwendung der Räumlichkeiten möglich ist. Dies gilt sowohl für Neubauten als auch für Renovierungen. Durch eine schnelle Trocknung und ausreichende Absenkung der Luftfeuchtigkeit ist es zudem möglich, weitere Arbeiten wie die Verlegung von Böden oder das Tapezieren der Wände vorzunehmen.

Mit Raumentfeuchtern die Folgen von Unfällen beseitigen

Ein Raumentfeuchter eignet sich auch, um die Folgen von plötzlich eingedrungenem Wasser zu beseitigen. Dies mag infolge eines Unfalls passiert sein, wie etwa ein Wasserrohrbruch, eine defekte Waschmaschine, eine Wassereinbruch von außen und ähnliches. Ein Wassereinbruch von außen ist vor allem in Wohnregionen möglich, die nahe an Wasserläufen wie Flüssen und Seen oder in Senken gebaut sind, wo der Grundwasserspiegel relativ hoch ist.

Eine Erscheinung, an man in diesem Zusammenhang denken kann, ist beispielsweise die sogenannte nachdrückende Feuchtigkeit. Dabei handelt es sich um Wasser, das vom Erduntergrund her nach oben drückt. Oft ist dies verbunden mit einem hohen Grundwasserspiegel beziehungsweise Schäden am Installations- und Sanitärsystem eines Hauses.

Mit einem Luftentfeuchter bleibenden Schäden vorbeugen

Nachdem die unmittelbaren Folgen eines derartigen Wassereinbruchs durch Abpumpen beseitigt sind, geht es darum, das Auftreten bleibender Schäden an den Räumlichkeiten zu verhindern. Hierzu ist eine rasche Trocknung der vom Unfall betroffenen Räume notwendig. Zumeist genügt ein simples Durchlüften nicht, um ein schnelles Trocknen zu erreichen.

Und in vielen Fällen ist es auch gar nicht möglich, ordentlich durchzulüften. Etwa weil keine oder nicht genügend Fenster vorhanden sind. In diesen Fällen bietet sich ein Raumentfeuchter als ideales Instrument an, um die Luftfeuchtigkeit abzusenken und bleibende Schäden im Gefolge eines Wassereinbruchs zu vermeiden.

Mit einem Raumluftentfeuchter die Luftfeuchtigkeit senken

Wichtig zur Vermeidung gesundheitsschädlicher Schimmelbildung

Ein Raumluftentfeuchter wird eingesetzt, um einen zu hohen Luftfeuchtigkeitsgehalt in Räumen und Gebäuden abzusenken. Eine zu hohe Feuchtigkeit im Gebäudeinnern, wie sie häufig in Neubauten beziehungsweise nach Renovierungsarbeiten vorliegt, kann Schäden am Mauerwerk verursachen, die im Gefolge zur Ausbildung von Schimmel führen. Dieser ist für Menschen gesundheitsschädlich, weshalb man dessen Auftreten unbedingt verhindern sollte.

Liegt die Luftfeuchtigkeit eines Raums über 50 Prozent und dauert dieser Zustand für einige Zeit an, droht die Ausbildung von Schimmel, der für Menschen zum Teil schwerwiegende gesundheitliche Schäden hat. Ein ausreichendes Durchlüften von Wohnungen, Büros und anderer gewerblicher Räumlichkeiten ist eine einfache Methode, um die Luftfeuchtigkeit niedrig zu halten.

Wann einen Raumluftentfeuchter verwenden?

Ein Raumluftentfeuchter findet in all jenen Fällen Verwendung, in denen eine normale Entlüftung und damit Absenkung des Luftfeuchtigkeitsgehalts nicht möglich ist. Etwa aufgrund sehr kalter Außentemperaturen oder im Gefolge der Tatsache, daß weder Türen noch Fenster vorhanden sind oder diese nicht geöffnet werden können.

In manchen Fällen mag man diese zwar öffnen können, aber dies mag nicht ausreichen. Beispielsweise bei sehr hohem Anfall von Feuchtigkeit, wie es typisch ist für Waschküchen, Schwimmbädern und Saunen. Da diese oft in Kellern sind, wo die Fenster of klein und sich manchmal schwer öffnen lassen, ist der Einsatz technischer Geräte oft der einzige Weg, um für eine ausreichnde Absenkung des Feuchtigkeitsgehalts zu sorgen.

Luftentfeuchter in Neubauten und nach Renovierungsarbeiten

Gerade bei fertiggestellten Neubauten oder nach Abschluß von Renovierungsarbeiten finden Luftentfeuchter häufig Verwendung. Diese sind besonders in Fällen von großem Nutzen, wenn ein rascher Bezug der Räumlichkeiten erforderlich oder sinnvoll ist und wenig Zeit zum langsamen Trocknen vorhanden ist. Feuchter Verputz und Mauerwerk, ebenso wie Estrich und Wandfarben können auf diese Weise schnell getrocknet werden.

Mit der raschen Absenkung einer zu hohen Luftfeuchtigkeit wird dem Auftreten von Schäden am Mauerwerk auf einfache Art entgegengewirkt. Insbesondere wird die Ausbildung von Schimmel, Bakterien und anderen gesundheitswidriger Faktoren vermieden. Gerade angesichts der guten Isolierung neuer Bauten und der nachträglichen Isolierung im Zuge von Renovierungsarbeiten zum Zweck der Energieersparnis ist die Luftzirkulation zwischen Innenraum und Außenluft ohne ausreichendes Lüften oft gering. Die Verwendung eines Raumluftentfeuchters ist hier ein guter Weg, zu hohe Luftfeuchtigkeit abzusenken.

Die Luftentfeuchtung in Gebäuden und Räumlichkeiten

Wichtig zur Vermeidung von Schäden wie Schimmelbildung

Eine Luftentfeuchtung von Räumlichkeiten ist notwendig, wenn der Feuchtigkeitsgehalt zu hoch ist. Wird der Luftfeuchtigkeitsgehalt nicht gesenkt, droht das Auftreten von Schäden an Mauern, Verputz und Wandfarbe. Hierzu zählt an erster Stelle die damit einhergehende Schimmelbildung, die gravierende gesundheitliche Auswirkungen auf Menschen haben kann.

Zu einer hohen Luftfeuchtigkeit kann es kommen, wenn Renovierungsarbeiten vorgenommen wurden, insbesondere wenn verputzt wurde. Auch in neu errichteten Gebäuden liegt in der Regel ein hoher Wassergehalt in der Luft vor, was im Ergebnis der Bautätigkeit zustandekommt. Gerade bei Neubauten kann es zum Einsickern von Wasser durch Mauern, aber auch durch Estrich und Beton kommen. Diese kann im Mauerwerk verbleiben, möglich ist es aber auch, daß diese bis in das Rauminnere vordringt.

Luftentfeuchtung mit Geräten oder durch Heizen?

Das gängige Verfahren für die Luftentfeuchtung ist der Einsatz entsprechener Geräte, sogenannter Raumluftentfeuchter. Verschiedentlich wird angenommen, daß man sich dieses Verfahren durch Heizen ersparen kann. Mit anderen Worten: Durch Öffnen aller Fenster und Türen wird eine ausreichende Frischluftversorgung sichergestellt.

Dies ist zwar prinzipiell ein guter und kostensparender Weg, allerdings scheitert dieser in all jenen Umständen, unter denen eine derartige Entlüftung nicht möglich ist. Etwa weil keine Türen und Fenster vorhanden sind oder diese nicht geöffnet werden können. Auch ist dieser Weg wenig praktibel, wenn Zeit eine Rolle spielt, etwa weil die Räumlichkeiten schnell bezogen werden sollen. Oder wenn die Jahreszeit dies nicht zuläßt, was in mitteleuropäischen Breiten oft der Fall ist.

Ein Raumluftentfeuchter zur Luftentfeuchtung

Ein Raufluftentfeuchter stellt einen guten Weg dar, die Luftfeuchtigkeit in einem Raum innerhalb kurzer Zeit zu senken. Zu denken ist in diesem Zusammenhang insbesondere daran, daß Heizen unter den vorstehenden Umständen ein wenig praktikabler Weg ist. Gerade wenn es darum geht, den Feuchtigkeitsgehalt in kurzer Zeit zu reduzieren, ist der Einsatz von Geräten angeraten.

Damit wird insbesondere verhindert, daß Schäden durch ein längeres Verbleiben von Flüssigkeit in Mauerwerk, Verputz, Estrich oder Farbe auftreten. Derartige Schäden treten zumeist in Form von Schimmel auf, aber auch Bakterien und Schwämme können sich ansiedeln. Alle diese drei können bei Menschen zu teilweise schweren Gesundheitsschäden führen und sind deshalb unbedingt zu vermeiden. Eine ausreichende Luftentfeuchtung ist deshalb in allen Fällen anzustreben.

Mit einem Luftentfeuchter Räume wirksam trocknen

Hilfe gegen Feuchtigkeit, Schimmel und lästigen Geruch

Ein Luftentfeuchter empfiehlt sich für jeden, der Räume trocknen möchte und etwas gegen vorhandene Feuchtigkeit, Schimmel oder lästigen Geruch tun will. Während ungute Gerüche in der Regel nicht gesundheitsschädlich, sondern nur unangenehm sind, geht von Schimmel eine gesundheitliche Gefahr für den Menschen aus. Dabei ist die Schimmelbildung immer Ergebnis von Räumlichkeiten, die über längere Zeit einer gewissen Feuchtigkeit ausgesetzt waren.

Verschiedene Arten privater Räume sind von hoher Luftfeuchtigkeit betroffen, weshalb sich dort in besonderem Maße der Einsatz eines Luftentfeuchters empfiehlt. Typisch für derartige Räumlichkeiten in Wohnhäusern sind Bäder und Schwimmbäder, aber auch Saunen und Waschküchen. Erschwerend wirkt in vielen dieser Fälle, daß sich diese Räume im Keller befinden, wo nur wenig Luftzirkulation herrscht und dadurch feuchte Luft ohne entsprechende Maßnahmen nicht ins Freie kommt.

Ein Luftentfeuchter für Neubauten und bei Hausrenovierungen

Ein Luftentfeuchter wird oft auch bei Neubauten und Hausrenovierungen eingesetzt. Ausschlaggebend hierfür ist die Feuchtigkeit, die in neu errichteten oder auch renovierten Häusern aufgrund von Verputz entsteht. Da in unseren Breiten nicht alle Arbeiten im Sommer getätigt werden und in anderen Jahreszeiten temperarturbedingt Bauten schlecht trocknen, empfiehlt sich ein gesondertes Entfeuchten des Gebäudes.

Oft ist es auch nötig, einen Neubau oder eine renovierte Immobilie schnellstmöglich in Betrieb zu nehmen. Dies ist in der Regel nur möglich, wenn den Räumlichkeiten die Feuchtigkeit mit technischen Hilfsmitteln wie einem Raumluftentfeuchter entzogen wird. Selbstverständlich verursacht die Verwendung eines Luft-Entfeuchtungsgeräts Aufwand und Kosten, allerdings ist dies in vielen Fällen billiger, als die Räume zum Trocknen leerstehen zu lassen, wodurch diese ungenutzt sind.

Ein Raumluftentfeuchter für ein gutes Raumklima und gegen feuchte Luft

Ein Raumluftentfeuchter trägt dazu bei, ein gutes und gesundes Raumklima zu schaffen. Die Luftfeuchtigkeit ist ein wichtiger Faktor, damit sich Menschen in einem Raum wohl fühlen. Während die Temperatur aber einfach über eine Heizung oder über Lüften geregelt werden kann, ist die Regulierung der Luftfeuchtigkeit in vielen Fällen und insbesondere dort, wo der betreffende Raum kein Fenster hat, schon etwas schwieriger.

Prinzipiell sollte sich die Luftfeuchtigkeit in einem Wohnraum, aber auch in Büros, im Bereich von 45 bis 60 Prozent bewegen. Liegt sie darunter, fühlen sich viele Menschen unwohl und klagen insbesondere über trockene und übermüdete Augen, in manchen Fällen auch über Heiserkeit. Ist die Luftfeuchtigkeit höher als 60 Prozent fühlt sich das Gros der Menschen ebenfalls unwohl.

Nicht zuletzt erhöht hohe Luftfeuchtigkeit den Hang zum Schwitzen, was vielen Menschen unangenehm ist. Durchgeschwitzte Kleidung wird von vielen als belästigend empfunden, insbesondere aufgrund der damit oft verbundenen Gerüche. Im Falle überhöhter Luftfeuchtigkeit in Räumlichkeiten ist ein Luftentfeuchter ein gutes Mittel zur Herstellung eines angenehmen Raumklimas.